13.07.2018 Alter: 74 Tag(e)
Katego­rie: Dorf­le­ben, Edere­ner Runde, Ver­an­stal­tung

Von: Richard Reu­ters
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Büc­her­schrank am Dorf­platz lädt zum Lesen und Tau­schen ein

Gute Büc­her wirft man nicht ein­fach weg – stattdes­sen wer­den sie oft und gerne geteilt. Diese Mög­lichkeit haben die Edere­ner Bür­ger nun mit einem von der Firma innogy gesponsor­ten Büc­her­schrank.

Gute Büc­her wirft man nicht ein­fach weg – stattdes­sen wer­den sie oft und gerne geteilt. Diese Mög­lichkeit haben die Edere­ner Bür­ger nun mit einem von der Firma innogy gesponsor­ten Büc­her­schrank. Heute wurde er von Bürgermeiste­rin Marion Schunck-Zen­ker, Ortsvor­ste­her Norbert Reitin­ger, der Frma innogy, ver­tre­ten durch Frau Thies­sen und Herrn Stangel vom Regio­nal-Manage­ment und den Büc­her­pa­ten von der IG Edere­ner Runde offi­zi­ell eröffnet.

Besu­cher der Eröff­nung hat­ten Büc­her mit­ge­bracht, so dass der Schrank schnell gefüllt wurde und bereits erste Büc­her neue Leser fan­den.

Die Stadt Lin­nich hatte zusam­men mit innogy und der IG Edere­ner Runde eine kleine Feier orga­ni­siert, auf der eine Spiel­e­cke und eine Hüpfburg für die klei­nen Besu­cher bereit stan­den. Strandliegen von innogy und die bereits vor­han­de­nen Bänke bil­de­ten eine Lesee­cke, die zum schmökern einludt. Für die Ver­pfle­gung gab es Kaffee und Kuchen.

Die Idee hin­ter dem Büc­her­schrank ist schnell erklärt: Das mit Lite­ratur gefüllte Stadt­möbel ermög­licht es Inter­es­sen­ten, rund um die Uhr an neuen Lese­stoff zu kom­men. Und wer ein Buch abge­ben möchte, kann es ein­fach hin­einlegen. So fin­den ein schö­nes Bilder­buch und ein span­nen­der Krimi schnell neue Leser. Formali­tä­ten oder Kos­ten sind damit nicht ver­bun­den. Damit in den ein­zel­nen Rega­len Ord­nung herrscht und zum Bei­spiel Kinderbüc­her auch an dem vor­ge­se­he­nen Platz ste­hen, kümmern sich Mit­glieder der IG Edere­ner Runde als ehren­amt­li­che Paten um den Büc­her­fundus.

Mit der Stadt Lin­nich, die bereits seit eini­ger Zeit über einen von RWE gesponser­ten Büc­her­schrank am Glas­ma­ler­ei­museum ver­fügt, gibt es mit Boslar – wo heute eben­falls ein Büc­her­schrank überge­ben wurde – und Ede­ren nun drei Orte im Stadt­gebiet, die sei­nen Bürgern einen sol­chen Service anbie­tet. Lin­nich liegt damit weit vorne.

Das Design des wetter­fes­ten Büc­her­schranks stammt vom Köl­ner Architek­ten Hans-Jürgen Greve. Der Edere­ner Schrank ist der erste einer neuen Bau­reihe, die mit knapp 5 lau­fende Meter ca. 250 Büc­her auf 4 Ebe­nen Platz bie­tet. Die unterste Ebene ist Kin­der- und Jugend­li­te­ratur vor­be­hal­ten.  Der Schrank besteht aus Cor­ten­stahl, der mit der Zeit eine Rostpa­tina bekommt und passt sich optisch hervor­ra­gend dem öff­ent­li­chen Raum an.

Damit Lese­rat­ten direkt vor Ort einen beque­men Ein­blick in die Büc­her neh­men kön­nen, wurde der Büc­her­schrank neben den bei­den Bän­ken am Dorf­platz pla­ziert. Vor zwei Tagen haben wir hin­ter den Bän­ken Pflanzkübel aus dem glei­chen Mate­rial auf­ge­stellt, die mit Bambus bepflanzt wur­den. In Kürze wird die gemüt­li­che Lesee­cke noch um einen Tisch erwei­tert.

Durch die Kombi­na­tion von Sitzmöbel und Büc­her­schrank möch­ten wir den öff­ent­li­che Raum bele­ben und gleichzei­tig die Kultur des Teilens unter­stüt­zen.